Archäologie

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Archäologie
Jesus seine erwartete Aufestehung mehr... Wurde Auferstehung des Messias nach drei Tagen schon vor Jesus erwartet?

Eine geheimnisvolle Steintafel könnte nahe legen, dass Juden zur Zeit, als Jesus geboren wurde, die Auferstehung einer Erlöser-Gestalt nach drei Tagen erwarteten.
Älteste Inschrift Jerusalems gefunden mehr... Bei einer Ausgrabung ausserhalb der jetzigen Stadtmauer Jerusalems, in dem Gebiet, welches direkt südlich der Al-Aksa-Moschee liegt, stiessen die Forscher beim Sieben von ausgehobenem Schutt auf ein besonders wertvolles Stück.
Alte hebräische Schrift mehr... Alte hebräische Inschrift entziffert

Der hebräische Text auf der Tonscherbe. (Zeichnung: University Haifa)
Die älteste bekannte hebräische Inschrift der Welt ist jetzt entziffert worden.
Münzen mit Abbildung von Jesus Christuns mehr... Jesus Münzen
Tausend Jahre alte Münzen, die Jesus Christus darstellen, gefunden
Siegel mehr... Siegel sorgt für Aufregung
Bei Ausgrabungen in der Davidsstadt in Jerusalem stieß man auf ein etwa 2.500 Jahre altes Siegel mit dem Namen „Jehojachel ben Schlemijahu ben Nubi“ in alten hebräischen Buchstaben.
Grab des Propheten Sacharja gefunden? mehr... Byzantinische Kirche entdeckt

Israelische Archäologen haben eine byzantinische Kirche freigelegt.
Bücher der ersten Christen entdeckt? mehr... Ein archäologischer Fund aus neutestamentlichen Zeiten erregt die Fachwelt. Jordanische und britische Experten sind überzeugt, dass eine Büchersammlung der ersten Christen in Jordanien entdeckt worden ist.
Software: Fünf Bücher Mose von verschiedenen Autoren mehr... Eine Software von israelischen Wissenschaftlern will herausgefunden haben, dass die Texte des Alten Testaments von unterschiedlichen Autoren stammen. Diese Ansicht vertreten Bibelforscher bereits seit längerem.
Glocke des Hohepriesters? Bei Ausgrabungen in der Nähe der Jerusalemer Altstadtmauern haben Archäologen eine goldene Glocke entdeckt.
Ossuar der Enkelin des Hohepriesters Kaiphas gefunden In Israel ist ein rund 2000 Jahre alter Knochenkasten (Ossuar) aus dem Umfeld von einem der letzten Hohepriester im alten Israel entdeckt worden. Er trägt die Inschrift «Miriam Tochter von Jeshua, Sohn des Kaiphas, Priester von Maasiah aus dem Hause Imri».
3.000 Jahre alter Altar entdeckt TEL TZAFIT (inn) - Forscher haben bei Ausgrabungen in Tel Tzafit einen steinernen Altar entdeckt, der noch aus biblischen Zeiten stammen soll. Er gibt auch neue Aufschlüsse über das Verhältnis von Philistern und Juden.
Grab des Apostel Philippus? Italienische Archäologen haben nach eigenen Angaben im Westen der Türkei das Grab des Apostels Philippus gefunden. Wie die türkische Presse kürzlich meldete, sprach Grabungsleiter Francesco D`Andria von einem «für die christliche Welt und die Archäologie wichtigen Fund».

Jesus seine erwartete Aufestehung

Wurde Auferstehung des Messias nach drei Tagen schon vor Jesus erwartet?

Eine geheimnisvolle Steintafel könnte nahe legen, dass Juden zur Zeit, als Jesus geboren wurde, die Auferstehung einer Erlöser-Gestalt nach drei Tagen erwarteten.

Die 90 cm hohe Steintafel im Besitz des Zürcher Treuhänders David Jeselsohn ist vor etwa einem Jahrzehnt östlich des Toten Meeres gefunden worden. Sie enthält 87 mit Tinte beschriebene Zeilen. Israelische Wissenschaftler datieren sie auf die Zeit kurz vor Jesu Geburt. Bisher wird die Authentizität nicht bestritten. Der Text ist unvollständig, doch was entziffert werden kann, fasziniert laut einem Bericht der New York Times die Experten, die mehr über die jüdischen Heilserwartungen unter der grausamen römischer Besatzung ums Jahr 0 wissen wollen. Der lückenhafte Text scheint eine Vision der Apokalypse aus dem Mund des Erzengels Gabriel zu sein, mit Bezügen zu den alttestamentlichen Propheten Daniel, Haggai und Sacharja.

Israel Knohl, Professor für Bibelwissenschaften an der Hebräischen Universität in Jerusalem, stellte im Jahr 2000 in einem Buch die These auf, schon vor Jesus hätten Juden von einem leidenden Messias gesprochen - im Widerspruch zur populären Erwartung des David-Sohns, eines wie David triumphierenden Herrschers. Der Text der Steintafel stützt in Knohls Augen diese These, für die bisher textliche Belege fehlten. In der Aprilnummer der Fachzeitschrift „Journal of Religion" der University of Chicago hat Knohl sie ausgeführt.

„In drei Tagen..."
Der Bibelwissenschaftler geht davon aus, dass nach dem Tod des tyrannischen Königs Herodes des Grossen im Jahr 4 v. Chr. Juden das römische Joch abzuschütteln versuchten. Da habe jeder Erfolg versprechende Unabhängigkeitskämpfer messianische Erwartungen auf sich ziehen und anfachen können. Der Historiker Josephus, der jene Zeit aus der Distanz von wenigen Generationen schilderte, erwähnt einen Mann namens Simon, der von einem Obersten der herodianischen Armee getötet wurde. In seinem Umfeld oder Gefolge, so Knohl könnte die Steintafel beschrieben worden sein. „In drei Tagen", so der Text, „werdet ihr wissen, dass das Böse durch Gerechtigkeit besiegt werden wird".

„Fürst der Fürsten"
An einer anderen Stelle meint Knohl neben dem Ausdruck „In drei Tagen" den Imperativ „Du sollst leben" entziffern zu können. In der nächsten Zeile ist ein „Fürst der Fürsten" erwähnt. So vermutet Knohl eine Aussage über den Tod eines Anführers der Juden, der nach drei Tagen ins Leben zurückgerufen wird.

Der Bibelprofessor folgert in Bezug auf die Messias-Erwartung der Juden: „Auferstehung nach drei Tagen erweist sich als ein Motiv, das vor Jesus entwickelt wurde - entgegen allen bisherigen Annahmen der Wissenschaft." Was das Neue Testament berichte, habe von Jesus und seinen Nachfolgern übernommen werden können - aufgrund einer früheren Messias-Erzählung, die Tinte auf Stein wurde.

Moshe Bar-Asher, Präsident der Israelischen Akademie der Hebräischen Sprache, verweist auf die Lücken im Text - gerade in entscheidenden Passagen. Doch mit anderen sieht er die Tafel als bedeutendes Dokument an.

Quelle: Livenet / New York Times
Datum: 11.07.2008
Autor: Peter Schmid

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Älteste Inschrift Jerusalems gefunden

Bei einer Ausgrabung ausserhalb der jetzigen Stadtmauer Jerusalems, in dem Gebiet, welches direkt südlich der Al-Aksa-Moschee liegt, stiessen die Forscher beim Sieben von ausgehobenem Schutt auf ein besonders wertvolles Stück. Dabei handelt es sich um ein Stück einer Tontafel, nur etwa 2 mal 3 cm gross, das Keilschriftzeichen aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. trägt.

Wie Israelnetz meldet, wurde eine winzige Tonscherbe mit Keilschrift aus dem 14. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung gefunden. Jerusalemer Archäologen feiern diesen Fund als die älteste jemals in der Heiligen Stadt gefundene Inschrift.

Sensationsfund
Die Scherbe mit dem "sehr kunstvoll" eingedrückten Keilschrift-Text wurde im Erdreich unter einem Turm aus der Zeit des Königs Salomon (10. Jahrhundert) in der sogenannten "Stadt Davids" südlich des Tempelberges ausserhalb der Stadtmauern Jerusalems gefunden.

Die Tontafel enthält die Worte "Du", "später" und "tun" in Akkadisch, der damaligen "Weltsprache". Der Jerusalemer Assyrologe Wayne Horowitz und sein ehemaliger Doktorand Takayoshi Oshima, der heute an der Universität von Leipzig lehrt, entzifferten den kurzen Text.

Die Entdecker der Inschrift, Eilat Mazar, Gabriel Barkay und Zachi Zweig von der Hebräischen Universität in Jerusalem, vermuten, dass die Tontafel im Besitz eines königlichen Haushalts war, zumal sie nahe der Akropolis, des ältesten Teiles Jerusalems, gefunden wurde.

„Jerusalem schon damals bedeutend"
Nach Angaben von Mazar zeuge der Fund von der Bedeutung Jerusalems in der späten Bronzezeit. Mangels bedeutender archäologischer Funde aus dem 14. Jahrhundert vor Christus in Jerusalem argumentierten manche Forscher, dass die Stadt kein wichtiges Zentrum gewesen sei. Mazar hingegen behauptet, dass der biblische König David die Stadt deshalb erobert habe, weil sie schon vor seiner Zeit eine wichtige Rolle spielte.

Die Ausgrabungen von Eilat Mazar in der "Stadt Davids" sind politisch höchst umstritten. Pro-palästinensische Organisationen bekämpfen sie, weil sie angeblich in unseriöser Weise "jüdische" Ansprüche auf Jerusalem seit der biblischen Epoche nachweisen sollen.

Quelle: Israelnetz
Datum: 19.07.2010

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Alte hebräische Schrift

Der hebräische Text auf der Tonscherbe. (Zeichnung

Der hebräische Text auf der Tonscherbe. (Zeichnung: University Haifa)

Alte hebräische Inschrift entziffert

Der hebräische Text auf der Tonscherbe. (Zeichnung: University Haifa)
Die älteste bekannte hebräische Inschrift der Welt ist jetzt entziffert worden. Wie die Neue Zürcher Zeitung meldet, ist es einem israelischen Archäologen gelungen, auf einer im vergangenen Jahr gefundenen Tonscherbe aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Anweisungen zum Umgang mit Armen, Sklaven und Fremden nachzuweisen.

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Jesus Münzen

Münzen mit Abbildung von Jesus Christuns

Tausend Jahre alte Münzen, die Jesus Christus darstellen, gefunden
Im Oktober 1998 machte eine Gruppe Archäologen an einem Ort, nahe des Sees Genezareths in Israel gelegen, eine wichtige Entdeckung. Sie fanden zahlreiche Metallobjekte in drei Tonkrügen, unter ihnen einige Münzen, die ungefähr das Alter von 1000 Jahren aufweisen.
Jesus Münzen
aus Tiberias

Rom, Im Oktober 1998 machte eine Gruppe Archäologen an einem Ort, nahe des Sees Genezareths in Israel gelegen, eine wichtige Entdeckung. Sie fanden zahlreiche Metallobjekte in drei Tonkrügen, unter ihnen einige Münzen, die ungefähr das Alter von 1000 Jahren aufweisen.

Erst vor wenigen Monaten, als sie die Münzen reinigten, fanden sie etwas noch viel Überraschenderes: 58 von denen zeigten das Abbild Jesus. Einige Münzen trugen auch griechische Inschriften wie „Jesus der Messias, der König der Könige“ und „Jesus, der Messias, der Sieger“.

Die Funde haben speziell unter den Erforschern und Experten die Aufmerksamkeit hervorgerufen, weil diese Münzen in einem Gebiet entdeckt wurden, deren Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt, grundlegend muslimisch war. Wie Professor Yizhar Hirschfeld, von der Universität in Jerusalem, der mit Oren Gutfeld, einem Studenten mit Teilabschluss, die Ausgrabungen beaufsichtige, erklärte: „Wir befassen uns mit einem unglaublichen Schatz um etwa das Jahr 1000, einer Periode, aus der wir nicht viele Stücke haben.“

Der Platz der Ausgrabungen war entdeckt worden, aufgrund einer Reihe von Untersuchungen, welche an einem Bauplatz vorgenommen wurden. Der erste Krug war in einer Ecke einer Fläche gefunden worden, bei der man annimmt, dass es sich um einen alten Ladenfussboden handelte. Die anderen beiden wurden gefunden, als sie unter diesem Boden weiter gruben.

Sie fanden auch – zusammen mit Keramikstücken, Leuchtern und anderen Objekten aus dem 10. und 11. Jahrhundert - einige Kreuze und Medaillen, wovon die Archäologen ausgehen, dass der Ort Christen gehörten. Hirschfeld gab an, dass es möglich ist, dass Christen, die gewandert waren, die Münzen von Konstantinopel nach Tiberias brachten, deren Bevölkerung zu der Zeit ein Mischung von Muslimen, Juden und Christen waren.

Einige Experten sagen, dass es wahrscheinlich sei, dass die Münzen mit dem Jesus Gesicht für evangelistische Zwecke gebraucht wurden: um den Glauben unter den Muslimen anzukündigen.

Originalbericht war zu lesen:

http://www.eclesiales.org

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Siegel

Siegel sorgt für Aufregung
Bei Ausgrabungen in der Davidsstadt in Jerusalem stieß man auf ein etwa 2.500 Jahre altes Siegel mit dem Namen „Jehojachel ben Schlemijahu ben Nubi“ in alten hebräischen Buchstaben. Diese Person wird unter diesem Namen und dem Namen des Vaters zweimal im Propheten Jeremia erwähnt, einmal in Kapitel 37 Vers 3 und in Kap. 38, 1.

Siegel sorgt für Aufregung
Bei Ausgrabungen in der Davidsstadt in Jerusalem stieß man auf ein etwa 2.500 Jahre altes Siegel mit dem Namen „Jehojachel ben Schlemijahu ben Nubi“ in alten hebräischen Buchstaben. Diese Person wird unter diesem Namen und dem Namen des Vaters zweimal im Propheten Jeremia erwähnt, einmal in Kapitel 37 Vers 3 und in Kap. 38, 1.

Jehojachel war einer der Hofminister des Königs Zedekiah. Das Siegel stammt ungefähr aus dem Jahre 580 v. Chr., ist etwa 1 cm groß und wurde zur Versiegelung von Papyrusrollen genutzt. Archäologen und Geschichtsfahnder sind gleichermaßen begeistert über diesen Fund aus der Zeit des Ersten Tempels.
Gerade im letzten halben Jahr wurde eifrig in der Davidsstadt gegraben, wobei die Ruinen, in denen man unter anderem dieses Siegel fand, dem Palast der judäischen Könige zugeschrieben werden.

Prof. Zwi Barkai, Israelpreisträger in Archäologie, meinte dazu, dass endlich ein echtes Siegel in einer amtlichen Ausgrabung zum Vorschein kam, denn die bisherigen gefundenen Siegel entpuppten sich bislang als Fälschungen. Nach diesem Fund müsse man diesbezüglich umdenken.

Dr. Eilat Masar vom archäologischen Institut der Hebräischen Universität Jerusalem erklärte, dass der Fund des Siegels genau ins Herz der Heiligen Schriften trifft. „Erneut bringt die Archäologie Beweise, dass die Bibel eine echte und genaue historische Quelle ist,“ so Dr. Masar.

Prof. Barkai wies darauf hin, dass die Davidsstadt in Jerusalem noch ein großes archäologisches Potential habe und die Archäologen auch in der Zukunft weiter überrascht sein werden.

Außer dem Siegel kamen noch zwei Münzen zum Vorschein, die anscheinend aus der Zeit des Herodes-Agrippas kurz vor dem Aufstand gegen die Römer im Jahre 70 n. Chr. stammen.

Quelle: Israel Heute

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Grab des Propheten Sacharja gefunden?

Byzantinische Kirche entdeckt

Israelische Archäologen haben eine byzantinische Kirche freigelegt. Wie die israelische Antikenbehörde mitteilte, wurde die Ausgrabungsstätte südlich von Bet Schemesch als Wohnort und Grab des Propheten Sacharja identifiziert.

Die mehrmonatigen Ausgrabungen haben den Angaben zufolge ein öffentliches Gebäude aus byzantinischer Zeit zum Vorschein gebracht, das nach Meinung der Archäologen zuletzt als Kirche genutzt wurde. Vermutlich sei das Gotteshaus auf einem öffentlichen Gelände aus der Zeit des Zweiten Tempels erbaut worden.

Die acht Marmorsäulen und Kapitelle des Kirchenschiffs stammen nach Einschätzung der Wissenschaftler aus der Türkei. Der Boden sei mit einem ausserordentlich gut erhaltenen Mosaik mit Tier- und Pflanzenmotiven sowie mit geometrischen Mustern verziert.
«Bestattungsort Sacharjas»

Unter den Ruinen befindet sich eine zweite Schicht von Mosaiken und darunter ein Höhlenkomplex, in dem sich das Grab von Sacharja, auch bekannt als Zacharias, befinden könnte. «Wissenschaftler, die die Stätte besucht haben, nehmen an, dass es der Wohnort und der Ort des Grabes des Propheten Sacharja ist», erklärte die israelische Altertumsbehörde. Das müsse aber noch genauer überprüft werden. Der Prophet lebte 515 vor Christus.

Die freigelegte Kirche sei vermutlich über dem Grab des Propheten errichtet worden. Die Behörde kündigte weitere Untersuchungen sowie die Konservierung und Erschliessung der Funde für Besucher an. Die Ausgrabungsstätte soll demnach Teil des von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lancierten Projekts zum «nationalen Erbe» Israels werden.

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Bücher der ersten Christen entdeckt?

Ein archäologischer Fund aus neutestamentlichen Zeiten erregt die Fachwelt. Jordanische und britische Experten sind überzeugt, dass eine Büchersammlung der ersten Christen in Jordanien entdeckt worden ist.

Es handelt sich um rund 70 ringgebundene Bücher aus Blei oder Kupfer, von denen jedes zwischen 5 und 15 Seiten etwa in Scheckkartengrösse umfasst. Wie der britische Sender BBC am 29. März berichtete, wurden sie vor einigen Jahren von Beduinen in Nordjordanien entdeckt, als eine Überschwemmung zwei Nischen in einer Höhle freilegte. Später seien sie nach Israel geschmuggelt worden. Nach Angaben der BBC ist der Direktor der jordanischen Behörde für Altertumskunde, Ziad al-Saad, der Ansicht, dass die Bücher womöglich von Jüngern Jesu in den ersten Jahrzehnten nach seiner Kreuzigung angefertigt worden seien. Möglicherweise übertreffe ihre Bedeutung die der Schriftrollen von Qumran. Das müsse bei weiteren Untersuchungen geklärt werden. Al-Saad fordert eine Rückführung der Bücher nach Jordanien.

Wichtigste Entdeckung in der Geschichte der Christenheit?
Einer der wenigen Experten, die die Funde gesehen haben, ist laut BBC der britische Archäologe David Elkington. Nach seiner Ansicht sprechen mehrere bildliche Darstellungen auf den Buchdeckeln und im Innern für den christlichen Hintergrund der Bücher. Eine abgebildete Figur könne Jesus zeigen. Auf einen christlichen Ursprung der Bücher weise ausserdem die Darstellung eines siebenarmigen Leuchters auf einem der Buchdeckel hin, da für Juden die Abbildung eines solchen Tempelgerätes damals streng verboten gewesen sei. Elkington halte die Funde - so die BBC - für «die wichtigste Entdeckung in der Geschichte der Christenheit». Nach Ansicht des emeritierten Alttestamentlers Philip Davies stellen andere Abbildungen Jerusalem dar. Auf einem Bild sei im Vordergrund ein Kreuz in der Form eines T zu sehen - «und dahinter ist ein kleines Gebäude mit einer Öffnung abgebildet, das müsste das Grab Jesu sein. Weiter dahinter sind die Stadtmauern». Auf dieser Darstellung spreche alles für eine christliche Kreuzigung ausserhalb der Stadtmauern. Die Neutestamentlerin Margaret Barker sagte der BBC, antike Texte berichteten, dass frühe christliche Gruppen von Jerusalem nach Osten geflohen seien: «Sie überschritten den Jordan bei Jericho und flohen dann ostwärts weiter in die Gegend, wo diese Bücher gefunden wurden.»

Deutscher Neutestamentler rät zur Zurückhaltung
Wann sie geschrieben wurden, ist unklar. Laut BBC haben Metallurgie-Experten den antiken Ursprung des Materials bestätigt. Die Entzifferung und Übersetzung der Texte habe gerade begonnen. Einer der wenigen bisher übersetzten Fragmente solle mit einem Satz aus der Offenbarung des Johannes identisch sein: «Ich werde aufrecht gehen.» Sollte sich diese Deutung bewahrheiten, dann stammten die Funde allerdings eher aus dem zweiten als aus dem ersten Jahrhundert nach Christi Geburt, kommentierte Radio Vatikan. Deshalb rät auch der Neutestamentler Prof. Riesner zur Zurückhaltung bei der Bewertung der Funde. Weder sei ihre Echtheit erwiesen noch wisse man, was in den Büchern stehe. Riesner hat sich intensiv mit biblischer Archäologie beschäftigt und ist unter anderem Autor des Buchs «Essener und Urgemeinde in Jerusalem».
Datum: 04.04.2011
Quelle: idea

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Software: Fünf Bücher Mose von verschiedenen Autor

Software: Fünf Bücher Mose von verschiedenen Autoren
Eine Software von israelischen Wissenschaftlern will herausgefunden haben, dass die Texte des Alten Testaments von unterschiedlichen Autoren stammen. Diese Ansicht vertreten Bibelforscher bereits seit längerem.

Das israelische Forscherteam hat eine Software entwickelt, die erkennen kann, ob ein Text von einem oder mehreren Autoren stammt. Nützlich ist dies etwa beim Aufdecken von Verstößen gegen Urheberrechte. Werbestrategen können zudem Hilfe darin bekommen, Texte an ihre Zielgruppe besser anzupassen. Derartige Software kann zudem das Alter und das Geschlecht von Verfassern ermitteln. Das Team um den Computerwissenschaftler Mosche Koppel von der Bar Ilan Universität nahe Tel Aviv hat seine Software über die fünf Bücher Mose, den Pentateuch, laufen lassen.

Bibel-Forscher gehen schon seit längerem davon aus, dass dieser Text von verschiedenen Autoren aufgeschrieben wurde. Sie teilen den Text gewöhnlich in zwei Teile auf: Der eine wird einer Person oder einer Gruppe zugeordnet, die man "priesterlich" nennt, da es mehrere Verbindungen zu den Tempelpriestern im alten Jerusalem gibt. Den Rest ordnet man als "nicht-priesterlich" ein.

Die Software von Koppel und seinen drei Kollegen unterstützt diese These. Das teilten die Forscher laut "The Associated Press" vergangene Woche in Portland im US-Bundesstaat Oregon bei einer Jahreskonferenz der Vereinigung für Computerlinguistik mit. Zum Team gehören Navot Akiva, Doktorand für Computerwissenschaften, und das Vater-Sohn-Duo Nachum Dershowitz, ein Computerwissenschaftler der Universität Tel Aviv, und sein Sohn Idan Dershowitz, Bibel-Schüler an der Hebrew University in Jerusalem. Die Software unterstützte die gängige These der doppelten Autorschaft des Pentateuch mit einer Sicherheit von 90 Prozent. Das Programm habe in wenigen Minuten genau das unterstrichen, was Bibelforscher in vielen Jahren mühsamer Arbeit herausgearbeitet hätten, betonte Koppel.

Die Forscher interessieren sich besonders für jene Textstellen, die das Programm einem anderen Autoren zuschreibt als es Theologen bislang getan haben. Den Verfasser des ersten Kapitels der Genesis etwa sah man bislang in der priesterlichen Quelle. Die Software sieht hier jedoch die nicht-priesterliche Quelle als Autor.

Zu ähnlichen Übereinstimmungen kam die Software beim Buch Jesaja. Sie stimmt zwar mit der bisherigen Forschermeinung überein, dass das Buch von zwei Autoren geschrieben wurde: Bis zum Kapitel 39 schrieb offenbar der eine, dann übernimmt ein anderer Schreiber. Die Software kam allerdings zu dem Ergebnis, dass der zweite Autor bereits sechs Kapitel früher anfängt.

Im Jahr 2003 war Koppel Teil eines Teams, das eine Software entwickelte, die herausfinden konnte, ob ein Text von einem Mann oder einer Frau stammte. Diese Aufgabe erledigte sie immerhin in vier von fünf Fällen richtig. Ein Kriterium, an das sich das Programm dabei hielt, war etwa die Besonderheit, dass Frauen eher Pronomen wie "sie" und "er" benutzen, Männer hingegen lieber Artikel wie "dies" und "das". Frauen, so die Forscher, sprechen also eher über Personen, Männer eher über Gegenstände.

Ihre Software könne freilich nicht herausfinden, ob der Bibeltext göttlichen Ursprungs sei oder von Menschen erdacht wurde. Drei der vier Forscher, darunter der Leiter, Mosche Koppel, sind religiöse Juden, die davon ausgehen, dass die fünf Bücher Mose von Gott inspiriert und von Menschen aufgeschrieben wurde. Dass ihre Software verschiedene Autoren identifiziert hat, führen sie auf die menschliche Autorschaft zurück. "Derjenige, für den es eine Glaubensfrage ist, ob das Pentateuch von mehreren Schreibern verfasst wurde, kann die Unterschiede, die wir gefunden haben, einfach auf verschiedene Stile zurückführen", sagten die Forscher bei der Präsentation ihrer Ergebnisse. Mit anderen Worten: Es gebe keinen Grund, warum Gott innerhalb eines Buches nicht mit verschiedenen Stimmen sprechen könne. "Das wird keine Wissenschaft je entscheiden können", so Koppel. (pro)

VON: js | 05.07.2011


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Ossuar der Enkelin des Hohepriesters Kaiphas gefun

Ossuar der Enkelin des Hohepriesters Kaiphas gefunden

In Israel ist ein rund 2000 Jahre alter Knochenkasten (Ossuar) aus dem Umfeld von einem der letzten Hohepriester im alten Israel entdeckt worden. Er trägt die Inschrift «Miriam Tochter von Jeshua, Sohn des Kaiphas, Priester von Maasiah aus dem Hause Imri».

Nach Angaben der israelischen Altertumsbehörde ist der Kasten echt. Bei Kaiphas handelt es sich um den Hohepriester, der zu seiner Zeit das höchste Amt eines Juden unter römischer Besatzung innehatte und den Evangelien zufolge dafür sorgte, dass Jesus von den Römern gekreuzigt wurde. Dass er zu der Priesterkaste Maasiah gehörte, sei bisher nicht bekannt gewesen, sagte der Theologe Prof. Rainer Riesner gegenüber idea.

Mit der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 endete die Zeit der Priester. Laut Riesner zeigt die Erwähnung des Sohnes Jeshua (Jesus) und der Enkelin Mirjam (Maria), dass diese Namen zur damaligen Zeit häufig vorgekommen seien. Deshalb sei es verkehrt, andere Knochenkästen, deren Inschriften auch den Namen Jesus enthielten, mit Jesus Christus in Verbindung zu bringen oder gar als Beweis gegen die leibliche Auferstehung Jesu Christi anzusehen.

Datum: 13.07.2011
Autor: Fritz Imhof
Quelle: ideaSpektrum Schweiz

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Glocke des Hohepriesters?

Haben Archäologen eine Glocke des Hohepriesters entdeckt?

Bei Ausgrabungen in der Nähe der Jerusalemer Altstadtmauern haben Archäologen eine goldene Glocke entdeckt. Sie vermuten, dass sie einst an das Gewand eines hochrangigen Mannes genäht war, der gegen Ende der Zeit des Zweiten Tempels lebte. Die Glocke wurde in einem ehemaligen Abwasserkanal entdeckt, durch den einst das Regenwasser vom Tempelberg über den Siloah-Teich ins Kidrontal abgeleitet wurde, erläuterte Professor Ronny Reich von der Universität Haifa. Nach der jüdischen Überlieferung trugen die Hohepriester, die im Jerusalemer Tempel dienten, solche Glocken. So heisst es im 2. Buch Mose über die Kleidung Aarons: „Unten an seinem Saum sollst du Granatäpfel machen aus blauem und rotem Purpur und Scharlach ringsherum und zwischen sie goldene Schellen.“ Die Archäologen können derzeit nicht bestätigen, dass es sich bei ihrem Fund um eine solche „Schelle“ handelt, dies sei aber auch nicht auszuschließen, hieß es.

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3.000 Jahre alter Altar entdeckt

Professor Aren Maeir mit dem Altar

3.000 Jahre alter Altar entdeckt
TEL TZAFIT (inn) - Forscher haben bei Ausgrabungen in Tel Tzafit einen steinernen Altar entdeckt, der noch aus biblischen Zeiten stammen soll. Er gibt auch neue Aufschlüsse über das Verhältnis von Philistern und Juden.

Der Altar stammt aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. und wurde dort gefunden, wo nach biblischer Überlieferung die Stadt Gat der Philister gestanden haben soll. Der Altar ist etwa einen Meter hoch und jeweils einen halben Meter lang und breit. Die Forscher um Professor Aren Maeir von der Bar-Ilan-Universität sehen in der Ausführung des Altars starke Ähnlichkeiten zu Altären in jüdischen Tempeln, was auf Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen der Juden und der Philister schließen lasse. So sei der Altar an der Vorderseite mit zwei Hörnern verziert. Diese Hörner seien auch bei jüdischen Altären zu finden, wenn auch in vierfacher Ausführung.

Professor Maeir bezeichnete die Entdeckung dem Nachrichtenportal "Ha´aretz" zufolge als "kleines, aber beeindruckendes Fenster in die Rituale und die Kultur der damaligen Zeit". "Es kommt nicht oft vor, dass wir Überreste aus biblischen Zeiten finden, die den in der Bibel beschriebenen Objekten derart nahe kommen."

Von: M. Breckner

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Grab des Apostel Philippus?

Die Überreste der antiken Kirche in Hierapolis, in

Grab des Apostels Philippus entdeckt?

Italienische Archäologen haben nach eigenen Angaben im Westen der Türkei das Grab des Apostels Philippus gefunden. Wie die türkische Presse kürzlich meldete, sprach Grabungsleiter Francesco D`Andria von einem «für die christliche Welt und die Archäologie wichtigen Fund».

Das Grab wurde in der antiken Stadt Hierapolis bei Denizli entdeckt. Geöffnet wurde es nach Angaben des Grabungsleiters aber noch nicht. Philippus soll nach dem Tod von Jesus Christus unter anderem in Westanatolien gepredigt haben. Im damals römischen Hierapolis starb der Apostel der Legende nach den Märtyrertod. Grabungsleiter D`Andria sagte, nach Erkenntnissen der Wissenschaftler sei das Grab des Apostels in byzantinischer Zeit von seinem ursprünglichen Ort in die Kirche verlegt worden, deren Reste jetzt gefunden wurden.

Der Archäologe äusserte sich zuversichtlich, dass Hierapolis und das Grab zu einem Anziehungspunkt für christliche Pilger werden könnten. Hierapolis liegt oberhalb der weltbekannten Sinterterrassen von Pamukkale und ist bereits jetzt ein Besuchermagnet. Die italienische Grabung von Hierapolis ist Teil einer Reihe von internationalen archäologischen Aktivitäten in der Türkei.

Datum: 30.07.2011
Quelle: Kipa

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